Vegan Richtung Kita

Langsam nähert sich für uns der Kitaeinstieg.  Unsere Jungs sind mittlerweile 1 ½ Jahre alt und Gedanken die bisher noch in die Zukunft verschoben werden konnten müssen nun ernsthaft durchdacht werden.

Als vegan lebende und erziehende Mamas, fragen wir uns schon, wie es mit der Überzeugung weitergehen soll, wenn die Kinder unseren sicheren „Schoß“ verlassen.

Werden sie in der Kita zu Außenseitern wenn wir auf eine vegane Ernährung bestehen? Wie werden die Erzieher auf diese Lebensweise reagieren, wie die anderen Eltern.

Müssen wir unendlich viel Planen und Vorbereiten um unseren Weg beizubehalten?

Was wenn unsere Kinder Fleisch essen wollen, nur weil es die anderen Kinder tun? Sollten wir das dann verbieten oder wie gehen wir am besten damit um und, und, und.............?

Lauter Fragen die wir uns stellen weil uns leider keine vegane Kita in der Umgebung zur Verfügung steht. 

Dennoch steht für uns der Kitaeintritt außer Frage.

Je älter unsere Jungs werden, umso deutlicher wird, wie sehr sie den Kontakt zu anderen Kindern brauchen und wollen.

Außerdem möchten wir auch wieder etwas für uns tun.

 

Wir haben mit anderen veganen Familien gesprochen und uns umgehört, wie kann so ein Kita Alltag gestaltet werden, ohne dass zu viele Menschen in Stress geraten?

Und wir haben tolles Feedback bekommen.

Natürlich haben viele Andere unsere Sorgen geteilt aber ebenso viele Eltern haben uns von ihren positiven Erfahrungen berichtet und uns damit die meisten Bedenken nehmen können.

Etwas weniger aufgeregt haben wir also unsere Söhne, Karl und Jari in ausgewählten Kitas angemeldet.

 

Jari hat nach vielen Vorstellungsgesprächen und Kennenlerntreffen einen Platz in einer traumhaften Elterninitiative bekommen! Die Kita befindet sich auf einem Biobauernhof und bekommt die Lebensmittel direkt von dort.

Aber das großartigste: Das essen ist vegetarisch und die Erzieher und Eltern sind offen für andere Ernährungsformen.

 

Für Karl haben wir in diesem Jahr leider noch keinen schönen Platz  gefunden, daher wird doch noch ein Jahr die Familie einspringen müssen.

 

(Wir freuen uns immer sehr über weitere Erfahrungsberichte:))

 

Sara und Carlotta

 

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